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Biographie

   

Daniel Höhr, Jahrgang 1973, begann im Alter von acht Jahren mit dem Klavierspiel. Seinen ersten Klavierunterricht nahm er von 1981 bis 1984 bei Norbert Schmitz-Witter. Von 1984 bis 1988 unterrichtete ihn Markus Grünter, von 1988 bis 1995 Eleonora Sauer und 1996 Christa Hahn. Von 2009 bis 2011 war er Schüler von Prof. Peter Florian (Osnabrück).

Zwischen 1987 und 1992 gewann er bei den Wettbewerben "Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis" und "Jugend Musiziert" als Solist und Begleiter erste, zweite und dritte Preise.

1993 gab er seinen ersten Klavierabend im Klavierhaus Klavins (Bonn-Beuel), bei dem er u.a. Mussorgskijs Bilder einer Ausstellung spielte. Im folgenden Jahr gestaltete er Soloabende mit Werken von Bach, Beethoven, Weber, Liszt und Bartok.

Ab 1994 wandte er sich verstärkt der Rockmusik zu und spielte in verschiedenen lokalen Bands Keyboards und Bass. 2006 kehrte er zum Klavier zurück und erarbeitete sich in den folgenden zwei Jahren ein neues Programm, das er im Jahr 2008 bei einer Reihe von Klavierabenden in seiner rheinischen Heimat und im Osnabrücker Land mit großem Erfolg spielte.

Sein Repertoire umfasst Werke von der Barockzeit bis zur Moderne, in erster Linie aber Musik der Klassik und Romantik, insbesondere Kompositionen von Beethoven, Brahms, Chopin, Mozart, Liszt und Schumann. 2009 arbeitete er mit dem Komponisten Markus Grünter (seinem früheren Klavier- und Theorielehrer) zusammen und wirkte bei den Uraufführungen von Grünters Neun Miniaturen für Klavier, Liegeklänge und CD nach Bildern von Udo Eich im April 2009 in Troisdorf sowie "Hinterhalt" - Dialog zwischen Arminius und Varus. Musikalische Aktion für einen Sprecher mit Klavier, Keyboard und Schlagzeug im Oktober 2009 in Köln mit.

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Es gibt sie immer wieder, und immer öfter treten sie auch öffentlich in Erscheinung: die Künstlerbiografien, die trotz großer Erfolge schon in früher Jugend nicht eine gerade Konzertpodium-Karriere verfolgen, sondern Umwege gehen, Wege im Abseits erkunden und die Breite der Lebenserfahrungen suchen.

Daniel Höhr, der als den Soundtrack seiner Kindheit Mozarts Klaviersonaten nennt, der „Jugend Musiziert"-Preisträger ist, als Abiturient erste Soloabende mit Moussorgskys „Bildern einer Ausstellung" gibt, dann als Bassist und Keyboarder in die Hardrock- und Metal -Szene wechselt, Englisch studiert und zehn Jahre als Lehrer tätig ist, entdeckt dann das Klavier neu, übt zwei intensive Jahre, erarbeitet sich ein neues Repertoire, mit dem er nun in kleineren Konzertsälen der Region Fuß fasst. (Bramscher Nachrichten, 13.10 2008)

   
(c) Daniel Höhr MMVIII - MMXII