Zwischen 1987 und 1992 gewann er bei den
Wettbewerben "Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis"
und "Jugend Musiziert" als Solist und Begleiter erste,
zweite und dritte Preise.
1993 gab er seinen ersten Klavierabend im
Klavierhaus Klavins (Bonn-Beuel), bei dem er u.a. Mussorgskijs Bilder
einer Ausstellung spielte. Im folgenden Jahr gestaltete er
Soloabende mit Werken von Bach, Beethoven, Weber, Liszt und
Bartok.
Ab 1994 wandte er sich verstärkt der Rockmusik
zu und spielte in verschiedenen lokalen Bands Keyboards und Bass.
2006 kehrte er zum Klavier zurück und erarbeitete sich in den
folgenden zwei Jahren ein neues Programm, das er im Jahr 2008 bei
einer Reihe von Klavierabenden in seiner rheinischen Heimat und im
Osnabrücker Land mit großem Erfolg
spielte.
Sein Repertoire umfasst Werke von der Barockzeit
bis zur Moderne, in erster Linie aber Musik der Klassik und
Romantik, insbesondere Kompositionen von Beethoven, Brahms,
Chopin, Mozart, Liszt und Schumann. 2009 arbeitete er mit dem Komponisten
Markus Grünter (seinem früheren Klavier- und Theorielehrer) zusammen und wirkte bei den Uraufführungen von
Grünters Neun Miniaturen für Klavier, Liegeklänge und CD
nach Bildern von Udo Eich im April 2009 in Troisdorf sowie "Hinterhalt"
- Dialog zwischen Arminius und Varus. Musikalische Aktion für
einen Sprecher mit Klavier, Keyboard und Schlagzeug im Oktober
2009 in Köln mit.
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Es gibt sie immer
wieder, und immer öfter treten sie auch öffentlich in
Erscheinung: die Künstlerbiografien, die trotz großer Erfolge
schon in früher Jugend nicht eine gerade Konzertpodium-Karriere
verfolgen, sondern Umwege gehen, Wege im Abseits erkunden und die
Breite der Lebenserfahrungen suchen.
Daniel Höhr, der
als den Soundtrack seiner Kindheit Mozarts Klaviersonaten nennt,
der „Jugend Musiziert"-Preisträger ist, als Abiturient
erste Soloabende mit Moussorgskys „Bildern einer
Ausstellung" gibt, dann als Bassist und Keyboarder in die
Hardrock- und Metal -Szene wechselt, Englisch studiert und zehn
Jahre als Lehrer tätig ist, entdeckt dann das Klavier neu, übt
zwei intensive Jahre, erarbeitet sich ein neues Repertoire, mit
dem er nun in kleineren Konzertsälen der Region Fuß fasst.
(Bramscher Nachrichten, 13.10 2008)